Date-Night in der Hafenkäserei: Hothums Weinreise

Hothums Weinreise | Genuss-Event in der Hafenkäserei in Münster | Panama Quadrat

Sonntagsglück #3: 

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Wusstest du schon, dass es in der Hafenkäserei hier in Münster richtig gute Genuss-Events gibt? Wenn nicht, weißt du es spätestens jetzt! Wir haben es getestet und uns im Genusshafen auf Hothums Weinreise begeben. Und was soll ich sagen? Ich glaube, ich habe das Rezept für die perfekte Date-Night gefunden: Man nehme jede Menge hervorragenden Wein, eine ordentliche Portion richtig gutes Essen und eine gemütliche Location mit ganz viel Atmosphäre. Dann fehlt nur noch der Lieblingsmensch – in meinem Fall also Markus – und schon kann die Date-Night starten. 

Stimmungsvoll eingedeckter Tisch in der Hafenkäserei | Panama Quadrat

Die Location: Willkommen im Genusshafen

Die Hafenkäserei liegt auf der „dreckigen“ Seite des münsterschen Hafens und ist immer einen Besuch wert. Wer zum Abendessen herkommen möchte, sollte vorher aber reservieren: Der Genusshafen ist ein Geheimtipp, der sich rumgesprochen hat. Kein Wunder! Denn die Küche kann was. Von Käse im Weckglas, über knackigen Salat und Käsespätzle bis hin zu Fisch und Fleischgerichten mit frischem Gemüse bietet die Hafenkäserei jede Menge Genuss und Abwechslung auf dem Teller. Es ist zugegebenermaßen keine ausgefallene Sterneküche aber die braucht es – meiner Meinung nach – auch nicht. Hauptsache die Qualität stimmt und  es schmeckt. 

Lasst uns eine Weinreise machen | Wir haben die Genuss-Events der Hafenkäserei getestet | Panama Quadrat

Aber nicht nur die Küche überzeugt, sondern auch die besondere Atmosphäre der gläsernen Käserei. Der Einrichtungsstil ist durch und durch Boho und sorgt dafür, dass man sich direkt eingeladen und wohl fühlt. Besonders interessant ist natürlich der Blick in die eigentliche Käserei, den eine riesige Glasfront in der ersten Etage ermöglicht. Diesen Ausblick konnten wir auch während Hothums Weinreise genießen. Die perfekte Location also: Käse und Wein, das passt schließlich einfach gut zusammen. 

Hothums Weinreise mit Überraschungsmenü der Hafenkäserei

An dieser Stelle zunächst ein kleiner Disclaimer: Ich bin absolut kein Weinexperte. Ich trinke gerne Wein aber eine professionelle Meinung dazu abgeben, könnte ich nicht. Trotzdem fand ich den Abend sehr interessant. Schließlich würde ich mich normalerweise zum Essen für einen Wein entscheiden und nicht verschiedene Geschmäcker ausprobieren.

Hothums Weinreise in der Hafenkäserei: Die Weine | Panama Quadrat | Foto: Tanja Farwick - Foodistas
Foto: Tanja Farwick – Foodistas

Drei Gänge als Überraschung

Das Menü sollte eine Überraschung sein und wurde vorher nicht verraten. Erst als wir an den Tischen Platz genommen hatten, durften wir einen ersten Blick auf die drei Gänge werfen: 

  • Gebackener Kürbis auf Grünkohlsalat mit Goldschatz-Krokant
  • Rinderbraten in Rotwein gegart mit Kartoffelgratin und gebratenem Rotkohl
  • Goldschatz Crème Brûleée mit Weißwein-Traubenkompott

Für den Hauptgang gab es natürlich auch eine vegetarische Alternative. Für Markus und mich nicht so relevant, wir wollten Rinderbraten. 

Zur Begrüßung: Hothums Chardonnay Sekt

Unsere Weinreise ging gut los: Begrüßt wurden wir mit einem Chardonnay Sekt. Der wird in Hothums eigener Sektmanufaktur hergestellt und könnte sich, so hat es zumindest der Winzer erklärt, auch Champagner nennen – käme er denn aus der Champagne. Aber eigentlich ist es ja auch egal, ob es Champagner oder Sekt heißt, auf die Qualität kommt es an. Und die hat Hothums Chardonnay eindeutig mitgebracht – das habe selbst ich geschmeckt. 

Als Vorspeise wurde uns gebackener Kürbis auf Grünkohlsalat mit Goldschatz-Krokant serviert und dazu passend ein Sauvignon Blanc und ein Grauburgunder vom Weingut Hothum | Panama Quadrat

Weißwein zur Vorspeise

Passend zur Vorspeise hat uns Winzer Christoph Hothum zunächst einen Sauvignon Blanc eingeschenkt – meinen Lieblingswein an diesem Abend. Anschließend gab es noch einen Grauburgunder zum Probieren. Beide Weine passten hervorragend zum gebackenen Kürbis – der übrigens unfassbar lecker geschmeckt hat. 

Hothums Weinreise: Christoph Hothum erzählt vom Bio-Weinanbau und seine Weinen | Panama Quadrat

Zwischen den Gängen hat Christoph Hothum uns ganz viel über den Weinanbau und das Weingut seiner Familie erzählt. Zum Beispiel dass seine Eltern den Betrieb bereits 1989 auf Bio umgestellt haben. Das Hauptaugenmerk dabei liege auf dem Boden. „In einer Handvoll Boden sind mehr Mikroorganismen als Menschen auf der Erde“, wurde uns erklärt. Das solle auch so bleiben. Deshalb will die Familie Hothum den Boden nicht – wie im klassischen Anbau – ausbeuten. Man denke schließlich in Generationen. Auch deshalb sei seinen Eltern die Umstellung auf den Bio-Anbau so wichtig gewesen – obwohl das erstmal Einbußen beim Ertrag bedeutet hat. 

Hothums Weinreise: Der Winzer serviert uns seinen Rotwein | Panama Quadrat
Foto: Tanja Farwick – Foodistas

Rinderbraten und Rotwein

Zum Rinderbraten durften wir dann auch zwei Rotweine des Weinguts probieren: Zunächst das Stöffelche und anschließend den Faulenzer. Ersterer wurde von Markus ganz klar zum Favoriten des Abends gekürt. Und ich muss sagen: Obwohl ich kein Fan von Rotwein bin, hat auch mir das Stöffelche richtig gut geschmeckt. Der Faulenzer war mir vom Geschmack her ein bisschen zu intensiv. Im Winter, wenn es richtig kalt ist, kann ich mir allerdings auch den sehr gut vorstellen. Wer weiß, vielleicht hat Christoph Hothum mit seinen Weinen aus mir noch einen Rotwein-Fan gemacht.

Das Hauptgericht bei Hothums Weinreise in der Hafenkäserei: Rinderbraten in Rotwein gegart mit Kartoffelgratin und gebratenem Rotkohl – dazu Rotwein | Panama Quadrat

Say Cheese: Crème Brûleée

Besonders neugierig war ich – nach dem Blick in das Menü – auf die Goldschatz Crème Brûleée. Passend dazu sind wir wieder auf Weißwein umgestiegen. Übrigens: Wer die Käsesorten der Hafenkäserei nicht kennt, kann mit dem Namen wahrscheinlich wenig anfangen. Deshalb kurz zur Erklärung: Der Goldschatz ist ein 24 Monate alter Gouda – übrigens mein Favorit aus dem Sortiment der Käserei. Klingt zum Dessert vielleicht ein bisschen komisch aber was soll ich sagen? Ein krönender Abschluss! Der Käse ist im Geschmack nur ganz dezent durchgekommen, hat für eine feine leicht salzige Note – die ein bisschen an Salzkaramell erinnert hat – gesorgt und passte perfekt zum Geschmack der Crème Brûleée. Liebe Hafenkäserei: Ich hätte dieses Dessert ab jetzt gerne jeden Tag! 

Bei Hothums Weinreise wurde uns in der Hafenkäserei zum Nachtisch eine Goldschatz Crème Brûleée serviert. Der 24 Monate gereifte Gouda hat der Crème Brûleée eine leicht salzige Note verliehen und für den krönenden Abschluss des Abends gesorgt. | Panama Quadrat

Fazit: Gerne nochmal!

Wir haben uns nicht nur auf Hothums Weinreise begeben, sondern auch die Küche der Hafenkäserei – von der ich schon wusste, dass sie sehr gut ist – noch einmal von einer anderen Seite erlebt. Der Abend war einfach rundum gelungen. Das Essen hat hervorragend geschmeckt und es war sehr interessant, sich durch die Weine des Weinguts Hothum zu probieren. 

Wenn du auch Lust auf ein Genuss-Event in der Hafenkäserei hast, schau einfach mal auf der Webseite vorbei. Ich liebäugle gerade ein bisschen mit dem Käse-Wein-Pairing. Ein Käse-Fondue-Abend klingt aber auch nicht schlecht! Mal sehen, wozu ich Markus überreden kann… 

Liebe Grüße

Jenni

* Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der Hafenkäserei entstanden, die uns zu dem Event eingeladen hat. Alles, was ich geschrieben habe, entspricht dennoch meiner persönlichen Meinung und wurde in keiner Weise von der Hafenkäserei vorgegeben. 

2 Kommentare

  1. Ulrike Höhenberger-Henze

    Super Beitrag! Ich habe jetzt noch mehr Lust bekommen, die Hafenkäserei zu besuchen. Steht absolut auf meiner To Do -Liste. Und deine Schilderung macht richtig neugierig!

    • Hallo Ulrike,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Es ist auch wirklich sehr schön in der Hafenkäserei – da solltest du bald mal hingehen und es dir persönlich ansehen.

      Liebe Grüße

      Jenni

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