Zum 29. Geburtstag: To-do-Liste für das nächste Lebensjahr!

Happy Birthday to me! | Zum 29. Geburtstag schreibe ich eine To-do-Liste | Panama Quadrat

Happy Birthday to me! Ja, ihr lest richtig! Heute ist der große Tag: Ich werde 29 Jahre alt. Aber wie sagt man so schön? Man ist so alt, wie man sich fühlt! In meinem Fall bedeutet das also manchmal eher so 5 oder vielleicht 7, manchmal so um die 80 und in den allermeisten Fällen schlicht und ergreifend 28 beziehungsweise jetzt dann wohl 29. Und auch wenn ich es ehrlich gesagt gar nicht so schlimm finde, dass ich nächstes Jahr die Zwanziger hinter mir lasse, hatte ich als Kind eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was ich bis zu meinem 30. Geburtstag alles erreicht haben wollte. Vieles von dieser kleinen To-do-Liste habe ich schon geschafft, manches leider nicht, und einige meiner Wünsche halte ich inzwischen gar nicht mehr für erstrebenswert. Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Die große, böse Drei rückt immer näher und es höchste Zeit für eine (ernsthafte) Löffelliste.

Make a Bucketlist!

Der Begriff Bucketlist stammt aus dem Englischen und kommt von dem Ausdruck „to kick the bucket“, also „in die Kiste springen“. Das deutsche Pendant dazu wäre „den Löffel abgeben“. Deshalb sprechen im deutschsprachigen Raum auch viele von einer Löffelliste. Finde ich persönlich ein unfassbar niedliches Wort und deshalb schreibe ich statt einer Bucketlist tatsächlich lieber eine Löffelliste. Aber was ist das eigentlich? Kurz gesagt: Eine Liste der Dinge, die man tun möchte, bevor man den Löffel abgibt. Also eine To-do-Liste für das Leben. Und du weißt ja, wie sehr ich To-do-Listen liebe.

Happy Birthday to me: Löffelliste bis ich 30 werde | Panama Quadrat
Eine To-do-Liste als Geburtstagsgeschenk | Panama Quadrat

Die offizielle To-Do-Liste zum 30. Geburtstag

Aber was will ich eigentlich noch erreichen, bevor ich den nächsten runden Geburtstag feiere? Und was sollte man bis dahin erreicht haben? Um das herauszufinden, habe ich mich im Internet auf die Suche gemacht. Gibt man „Dinge, die man getan haben muss, bevor man 30 wird“ in eine beliebige Suchmaschine ein, wird man direkt fündig. Lange und weniger lange Listen, mit Dingen, die man anscheinend nach seinem 30. Geburtstag nicht mehr tun kann oder tun sollte. Einige Dinge sind offenbar besonders wichtig, sie tauchen nämlich auf mehreren dieser Listen auf. Fassen wir zusammen: Hier kommt sie, die offizielle To-Do-Liste zum 30. Geburtstag: 

  • Das Kinderzimmer zurück geben (Erledigt)
  • Ich liebe dich sagen und es auch so meinen (Mache ich jeden Tag!)
  • Eine Nacht durchmachen (Erledigt)
  • Einen Tag oder ein Wochenende Digital Detox (Hallo, ich bin in den 90ern ohne Handy geboren, da war jeden Tag Digital Detox)
  • Nackt im See/Meer baden (Was? Nein!)
  • 5 Hauptstädte besuchen (Sogar mehr: Wien, Rom, Paris, Berlin, Brüssel, Kopenhagen, Oslo)
  • Sich für den Traumjob bewerben (Erledigt)
  • Einen Roadtrip mit den besten Freunden unternehmen (Zählt auch mit Mama und Papa? Wohl eher nicht, also nein!)
  • Auf einer Hochzeit eine Rede halten (Erledigt – das habe ich nämlich auf meiner eigenen Hochzeit getan)
  • Geld für den guten Zweck spenden (Erledigt)
  • Die Wohnung ausmisten (Schon mehrfach getan und ich werde es wieder tun) 
  • Ein spontaner Friseurbesuch (Ähm, dazu sage ich nichts aber jaaaa!)
  • Ein Instrument lernen (Gitarre und Klavier, nicht das ich noch irgendwas davon könnte)

Fazit: 12 von 13 Dingen erledigt. Ich würde sagen: Friends, wir müssen einen Roadtrip machen! Und das mit dem Nacktbaden, würde ich bestimmt auch noch in den nächsten 365 Tagen schaffen, wenn ich denn wollte…

To-do-Liste zum Geburtstag: Was man getan haben muss, bevor man 30 wird | Panama Quadrat

Noch mehr Dinge, die man getan haben muss, bevor man 30 wird – oder auch nicht!

Es gibt da noch einige Sachen auf den diversen To-do-Listen, die ich noch nicht gemacht habe und die ich auch nicht mehr machen werde. Man soll ja niemals nie sagen aber in diesem Fall kann ich wahrscheinlich eine Ausnahme machen: 

  • Den nackten Hintern kopieren (Was? Warum?)
  • Kugelfisch essen (Ich bin doch nicht lebensmüde)
  • Per Anhalter fahren (And again: Ich bin doch nicht lebensmüde)
  • Neben jemanden aufwachen, dessen Namen man nicht kennt (Ihm, nein danke! Und außerdem bin ich verheiratet )
  • Auf ein Festival gehen und dort zelten (klingt super cool, ist aber überhaupt nicht mein Ding)

Und was steht jetzt auf meiner persönlichen To-do-Liste?

Ich habe tatsächlich auf den vielen „Dinge, die man getan haben muss, bevor man 30 wird“-Listen auch drei Sachen gefunden, mit denen ich mich identifizieren und die ich noch nicht abhaken kann.  Hier sind also meine persönlichen drei To-do’s, die ich aus dem Listen-Sammelsurium für mich übernommen habe:

  • Verantwortung für ein Tier übernehmen (Ich möchte so gerne einen kleinen Welpen adoptieren)
  • Bei einer Stadtrundfahrt die eigene Stadt erkunden (Münster, ich komme!)
  • Eine Reise nach New York (Was soll ich sagen, da war ich noch nicht!)

Zwar denke ich nicht, dass ich das alles noch in den nächsten 365 Tagen erledigen muss aber man weiß ja nie, was die Zukunft so bringt. Und: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf Morgen“ oder auch „Seize the Day“! In diesem Sinne:

Liebe Grüße

Jenni

PS: Was steht eigentlich auf deiner Löffelliste?

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